– abgeleitet vom Griechischen „ergein“ (handeln, tätig sein) – geht davon aus, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und dass gezielt eingesetzte Tätigkeit gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung hat.

Ergotherapie ist ein gesetzlich geregelter Gesundheitsberuf, gehört zu den gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufen (MTD) und wird aufgrund einer medizinischen Indikation als Krankenbehandlung eingesetzt.
Sie wird ärztlich verordnet, demnach ist für die Therapie ein Überweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes notwendig.
Als Ergotherapeutin unterstütze ich Menschen mit psychischen Erkrankungen ihre Alltagsfähigkeiten zu stärken und Lebensqualität zu verbessern. Damit Sie das tun können, was sie tun wollen, tun müssen oder was von ihnen erwartet wird.
Mein Ziel ist es, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit, Wohlbefinden und Lebensfreude zu begleiten.
Im therapeutischen Prozess steht die ganzheitliche Betrachtung des Menschen im Mittelpunkt. Gemeinsam erarbeiten wir individuelle Strategien, um Alltagsfähigkeiten im Bereich der
- Selbstfürsorge
- Freizeitgestaltung
- Haushaltsführung
- Organisation
- sozialen Interaktion
- und/oder
- Arbeit/Ausbildung zu fördern.
Dabei berücksichtige ich Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Ziele.
Sag mir, was du mit deinem einzigen wilden und kostbaren Leben anfangen willst.
Mary Oliver
In den Therapieeinheiten kommen – je nach persönlicher Zielsetzung – vielfältige Methoden zum Einsatz, darunter
- kreative Tätigkeiten (wie bspw. Malen, Ton arbeiten, Mosaik, knüpfen,…)
- Bewegung (von einfachen Aktivierungsübungen über Spaziergänge bis hin zu Durchführung gemeinsamer Sporteinheiten wie Laufen, Yoga, Bouldern oder Rad fahren)
- Entspannungs- und Regulationsübungen (Atemübungen, Körper- und Fantasiereisen, PMR, Skills-Training)
- therapeutische Spiele und Übungen (von klassischen Gesellschaftsspielen bis hin zu gezieltem kognitiven Training)
- strukturierte Alltagsplanung (Analyse bestehender Aktivitätsmuster, Erstellung individueller Tages- und Wochenplänen)
- Haushaltstraining (bspw. gemeinsames Kochen, Backen; Erstellung von Haushaltsplänen)
- Umweltadaption (bspw. Ordnungssysteme etablieren oder optimale Lernumgebung schaffen)
Ergotherapie ist in der Regel eine sehr aktive, ressourcenorientierte und zukunftsgerichtete Therapieform und kann eine bereichernde Ergänzung zu einer bestehenden Gesprächstherapie und/oder medikamentösen Therapie sein. Speziell, wenn Sie Schwierigkeiten haben alleine „ins Tun“ zu kommen, zwar wissen was „gut/gesund“ wäre, allerdings die Umsetzung im Alltag noch nicht klappt.
Die Vorbesprechung, Durchführung und die Nachbesprechung einer gezielt ausgewählten Tätigkeit innerhalb der Therapieeinheit, und auch zwischen den Einheiten, steht im Fokus der Ergotherapie.

Ziel ist es neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Ihre Selbstwahrnehmung zu fördern. In der Therapie erhalten Sie die Möglichkeit wieder Vertrauen in Ihre Handlungsfähigkeit zu gewinnen und soziale Beziehungen zu gestalten. Sie können persönliche Fähigkeiten entdecken oder neu erleben.
Unser Handeln im Alltag bestimmt, ob wir glücklich sind oder nicht.
Dalai Lama
Für wen ist Ergotherapie geeignet?
Meine Angebote richten sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, psychosomatischen Erkrankungen, Schizophrenie, bipolaren Störungen, Traumafolgestörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Außerdem begleite ich neurodiverse Menschen, wie bspw. Erwachsene mit ADHS/ADS.
Gemeinsam auf dem Weg
Jede Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Erstgespräch, in dem wir Ihre Anliegen besprechen und gemeinsam Ziele festlegen. Ich begleite Sie Schritt für Schritt, um Ihre Ressourcen zu aktivieren und neue Wege zu entdecken.
Ich lege großen Wert auf eine respektvolle, vertrauensvolle Atmosphäre, in der Sie sich sicher fühlen, um an Ihren Themen zu arbeiten.

Weiter Informationen zu Ergotherapie finden Sie unter www.ergotherapie.at
