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Ergo- und Psychotherapie in Graz-Umgebung Süd

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PSYCHOTHERAPIE

… ist im Gesundheitsbereich ein eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Die Ausübung von Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich geregelt (Psychotherapiegesetz, BGBl 1990/361).

Bei welchen Problemen hilft Psychotherapie?

Eine psychotherapeutische Behandlung kann dann angezeigt sein, wenn Sie seelische Leidenszustände und Probleme allein oder mit der Hilfe von Freunden nicht mehr bewältigen können. Wenn diese Probleme immer wieder auftreten, kann das ein Zeichen dafür sein, dass ein ungelöster innerer Konflikt dahintersteht.

Eine Psychotherapie kann – unabhängig von einer allenfalls notwendigen ärztlichen Behandlung – bei folgenden Problemen sinnvoll sein:

  • Ängste, die Ihre Lebensqualität einschränken

  • Belastende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen wie z. B. immer wiederkehrende Gedanken, der Drang, sich immer wieder zu waschen oder zuzusperren usw.

  • Depressionen

  • Süchte wie z. B. Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Essen, Spielen, Drogen usw.

  • Psychosomatische Erkrankungen, also Krankheiten, die mit ungelösten und belastenden psychischen Problemen zusammenhängen. Das können z. B. entzündliche Darmerkrankungen, Migräne, Asthma bronchiale, Bluthochdruck und Allergien sein.

  • Funktionelle Störungen, das sind häufig wiederkehrende körperliche Beschwerden, die keine organische Ursache haben, wie z. B. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, sexuelle Probleme, Atemnot, Herzbeschwerden und Verspannungen. Diese Symptome können aber auch durch eine körperliche Erkrankung hervorgerufen werden.

  • Belastende Lebenssituationen und Lebenskrisen wie z. B. bei schweren oder chronischen Erkrankungen, bei einer Behinderung, beim Verlust von Partnern, Kindern oder Eltern oder auch beim Verlust des Arbeitsplatzes

  • Probleme und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie wie z. B. sexuelle Probleme, nicht mehr miteinander reden können, Trennung und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

(Quelle: Handbuch für Psychotherapie und psychosoziale Einrichtungen)

Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich dabei unterstützen zu lassen.

Eine Psychotherapie ist auch hilfreich für Menschen, die sich selbst besser kennen lernen wollen, ihre persönliche Entwicklung fördern möchten und ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude steigern wollen. In diesem Fall liegt möglicherweise keine sogenannte krankheitswertige Störung vor.

Ich arbeite nach der Methode der transaktionsanalytischen Psychotherapie. Diese wurde von Eric Berne (1910 – 1970) in den 1950er Jahren aus der Psychoanalyse gegründet. Sie macht sich zur Aufgabe, die Autonomie des Menschen zu fördern.

Autonomie wird in der Transaktionsanalyse als Fähigkeit zu Bewusstheit, Spontanität und Nähe, sowie zur verantwortlicher Mitmenschlichkeit verstanden.

Innerhalb der Therapie werden einschränkende Wahrnehmungs-, Denk-, Fühl-, Verhaltens-, und Kommunikationsmuster behandelt, mit dem Ziel des Erkennens, der Veränderung, Akzeptanz und Integration.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (2011). Psychotherapie. Wenn die Seele Hilfe braucht.

Weitere Informationen zu Psychotherapie finden Sie hier: Über Psychotherapie | ÖBVP Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie